In Magdeburg Buckau gibt es einige kulturelle Sehenswürdigkeiten, deren Besuch man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine Kultureinrichtung ist das Puppentheater von Buckau, das eng mit dem Puppentheater der Stadt Madgeburg kooperiert. Das Puppentheater Buckau wurde 1993 gegründet und als gemeinnütziger Verein fördert es die Kultur und Kunst von Magdeburg. Da das Puppenspiel Tradition in dieser Region hat, zählen zu den Mitgliedern des Theaters auch einige rennomierte Persönlichkeiten. In Magdeburg Buckau gibt es auch eine sehr beachtliche Sammlung von exotischen Pflanzen, Sukkulenten und Kakteen. Diese können im Gruson-Gewächhaus besichtigt werden. Der Name Gruson stammt von Hermann Gruson ab, der ein Großindustrieller Magdeburgs war. Nach ihm wurde auch eine Kaktee benannt: der Echinocactus grusonii, eine Goldkugelkaktee aus Mexiko.

Im Literaturhaus von Madgeburg Buckau gibt es wechselnde Ausstellungen und ebenso eine Dauerausstellung. Die Dauerausstellung zeigt Werke und Leben von Georg Kaiser, einem Dramatiker, und Erich Weinert, einem Dichter. Architektonische Sehenswürdigkeiten sind beispielsweise die Sankt Norbert Kirche und die Sankt Gertrauden Kirche. Die Sankt Norbert Kirche ist von einem neugotischen Baustil geprägt und der Grundstein wurde im Jahre 1885 gelegt. Aus Bruchsteinmauerwerk wurde die Sankt Gertrauden Kirche gebaut, die Anteile eines gotischen Stils und Anteile eines romantischen Baustils vorweist.

Dort wo einst das Kloster Berge stand ist heute ein Park in Magdeburg Buckau zu finden. Der elf Hektar große Klosterbergegarten befindet sich direkt am Elbeufer. Wunderschön und romantisch kann das „Sahneröschen“ bezeichnet werden, das direkt dem Klosterbergegarten gegenüber liegt. Dieses kleine Gebäude ist ein Kiosk aus den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Das Haus steht unter Denkmalschutz, da es der einzige erhaltene Kiosk ist, der die damalige Verkaufskultur aufzeigt.